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Nordrhein-Westfalen ist mit seinen zahlreichen Kohlekraftwerken für ein Drittel des Kohlendioxids aus Deutschlands Stromproduktion verantwortlich. So gefährdet NRW schon jetzt die Klimaschutz-Ziele der Bundesregierung. Gleichzeitig sind im Land zehn weitere Klima-Killer in Planung. Am 23. Juni hat sich auch der Krefelder Rat entschieden, den effektiven Schutz des Klimas für die nächsten Jahrzehnte zu unterbinden und einen gigantischen Kohlemeiler zuzulassen.
4146 Menschen aus NRW forderten den Rat auf, das Kraftwerk in letzter Minute zu verhindern - doch der gab den Interessen der Investoren nach, statt sich für Klimaschutz und Luftreinhaltung auszusprechen.
Noch kann der Stadtrat das Kohlekraftwerk in Krefeld stoppen. Initiativen vor Ort riefen für den 6. Juni zur Demonstration in Krefeld-Uerdingen auf. Mit dabei war auch unser Kohlosaurus und machte dem Stadtrat klar: Wir lassen und nicht verkohlen!
In den kommenden Wochen muss der Krefelder Stadtrat entscheiden: Darf im Chemiepark in Uerdingen ein neues, gigantisches Steinkohlekraftwerk entstehen? Mit 3,5 Tonnen Kohle in der Innenstadt informierten wir die Krefelder/innen über die Klimagefahren, die bevorstehende Großdemonstration und die Möglichkeiten, den Rat noch zu beeinflussen.
In nur fünf Tagen haben 18.672 Menschen unseren Appell an den SPD-Parteivorstand unterzeichnet. Doch die Kohle-Lobby hat sich durchgesetzt, die SPD hält am Neubau von Kohlekraftwerken fest. Doch wir haben eine Debatte angestoßen, die zeigt: Die Kohle-Lobby kommt ins Wackeln!