Nimm mit 261.922 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Während die Staaten in Kopenhagen um weltweite Klimaregeln rangen, hat die Regierung Rüttgers in NRW einen Klimaschutz-Paragrafen aus dem Gesetz gestrichen. Einziges Ziel: E.on soll weiter am größten Kohlemeiler Europas bauen können. Binnen zehn Tagen protesierten 63510 Menschen dagegen mit unserem Appell "Keine Lex E.on!"
Vor der Landtagswahl in NRW bekommt die Kohlelobby Gegenwind.
Mit einer Protest-Aktion vor dem Düsseldorfer Landtag haben wir am 16.12. gegen die klandestine Streichung des Klimaschutz-Paragrafen 26 aus dem NRW-Landesentwicklungsgesetz demonstriert. Unter den Rufen von rund 50 Campact-Aktiven mit "Klimaschutz bleibt Gesetz!"-Schildern zerstörte ein Rüttgers-Double mit kiloweise Kohle-Briketts einen überdimensionalen Paragrafen Nummer 26. Auf den echten Rüttgers mussten wir leider verzichten.
Lesen Sie den Aktionsbericht!
Nach einer von Campact beauftragten Emnid-Umfrage, spricht sich die breite Mehrheit in Nordrhein-Westfalen gegen die Streichung des Klimaschutz-Paragrafen aus. Nur 26 Prozent halten es für richtig, mit einem Spezialgesetz das Kohlekraftwerk in Datteln zu retten.
Vom 14. bis 16. Dezember riefen über 1.000 Menschen bei ihren Abgeordneten im Landtag in Düsseldorf an, um nach der Streichung des Klimaschutz-Paragrafen 26 aus dem Gesetz zur Landesentwicklung zu fragen. Über 400 Menschen berichteten im Liveblog über die Telefongespräche.
Während drinnen der Wirtschaftsausschuss tagte, standen wir draußen vor dem Düsseldorfer Landtag und protestierten mit unserem Kohlosaurus gegen die Streichung des Paragrafen 26 aus dem Landesentwicklungsgesetz. Damit will die Regierung Rüttgers den Bau des größten Kohlemeilers Europas ermöglichen.