Nimm mit 606.701 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Die Bundesregierung fördert über Exportbürgschaften trotz ihres Atom-Moratoriums weiterhin den Bau von Kernkraftwerken im Ausland. Über die Campact-Aktion zu Angra3 wird berichtet. Mehr
Die Reaktorkatstrophe in Japan hat der Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland kräftigen Zulauf beschert - in den vier größten Städten demonstrierten heute nach Angaben der Veranstalter insgesamt eine Viertelmillion Menschen für den raschen Ausstieg aus der Kernkraft - so viele wie nie zuvor in Deutschland. Mehr
Mehr als 250.00 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter in Berlin, Hamburg, Köln und Müchen für einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie demonstriert. Mehr
Überall in Deutschland regt sich Widerstand gegen die Atomkraft. Neu ist, dass nun auch viele Mahnwachen in der Provinz stattfinden. Wie etwa in Neuenhagen. Mehr
Die Regierung lässt Risiko und Zukunft der Atomkraft durch zwei Expertengruppen bewerten. Eine soll die technischen Aspekte klären, eine die gesellschaftlichen. Im Video von reuters die Aktion vorm Bundeskanzleramt mit Campact-Aktiven. Mehr
Im Video: Die Protestaktion vorm Bundeskanzleramt mit den Campact-Aktiven! Mehr
Mehrere hundert Atomkraft-Gegner demonstrieren gegen geplanten Transport von Atommüll ins Zwischenlager Gorleben. Mehr
Hunderte demonstrieren mit Attrappe. Mehr
Campact gegen die Laufzeitverlängerung Mehr
Die Bundesregierung will die Laufzeit der Kernkraftwerke ohne Mitsprache des Bundesrats verlängern. Mehr
In nur zwei Tagen haben sich nach Angaben des atomkritischen Netzwerks "Campact" mehr als 50.000 Menschen einen Appell gegen die Atompolitik der Bundesregierung angeschlossen. Mehr
Diese Energiereise hatte sich die Bundeskanzlerin anders vorgestellt. Mehr
(...) "Auf ihrer Energiereise klüngelt Merkel ausführlich mit den Chefs der Atomkonzerne, während sie der Diskussion mit besorgten Bürgern keine Priorität einräumt", kritisierte Christoph Bautz vom Online-Netzwerk Campact. Mehr
Atomkraftgegner ziehen vor ihr Büro - Im Clinch mit Maly Mehr
Unter diesem Motto haben am Sonnabend dreihundert Atomkraftgegner das stillgelegte Atomkraftwerk Krümmel in eine Wolke aus mehr als 13.000 Luftballons gehüllt. (Bei den Links auf Nachrichten gehen und dann bei ca. 0:54 geht der Beitrag los) Mehr
Atomkraftgegner haben am Atomkraftwerk Krümmel 13.000 Luftballons aufsteigen lassen. Mehr
Zu einem exklusiven Treffen der besonderen Art lud Atomfreundin Angela Merkel heute die Bosse der vier Atomkonzerne ins Kanzleramt. Verhandelt wurde dabei unter anderem, wie die energiepolitische und wirtschaftliche Zukunft des rohstoffarmen Exportlandes Deutschland weiter verspielt werden kann. Mehr
Trotz der Warnung der Industrie vor einem Arbeitsplatzabbau will die Bundesregierung an einer Brennelementesteuer festhalten. Mehr
Über das "Informationsgespräch“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Chefs von Eon, RWE, Vattenfall und EnBW im Kanzleramt - mit Statement von Christoph Bautz, Campact. Mehr
Bundeskanzlerin Merkel traf in Berlin mit Spitzen der Energiekonzerne zusammen. Mehr
Die Chefs der vier großen Atombetreiber sprechen an diesem Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Brennelementesteuer und über längere Laufzeiten der Atommeiler. Mehr
AKW Biblis: Mehr als 500 Menschen demonstrieren für den Atomausstieg Mehr
Eine Nutzung des RWE gehörenden Geländes neben dem Kraftwerk habe der Betreiber zuvor untersagt, teilte das Protestbündnis Campact mit. Mehr
Mehr als 600 Atomkraftgegner haben am Samstag vor den beiden Reaktorblöcken des Atomkraftwerks im südhessischen Biblis protestiert. Mehr
Die Anti-Atom-Bewegung verschärft ihre Proteste gegen die geplante Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Mehr
Kirchen, Wendländer, Gewerkschaften, Unternehmer: Die Bewegung ist vielfältig. Differenzen gibt es über den Grad der Professionalisierung und die Rolle der Parteien. Mehr
Atomausstieg: Bundesregierung will Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern. Mehr
Über 100.000 Unterschriften "Nicht rütteln am Atomausstieg" im Bild bei der Berichterstattung über die Koalitionsverhandlungen. Mehr
Familien, Anzugträger und Rennradfahrer demonstrierten am Montag gemeinsam gegen längere Akw-Laufzeiten. Nun planen die Atomkraftgegner weitere Aktionen. Mehr
Vor dem Verhandlungsort demonstrieren Atomkraftgegner (Im Beitrag ab 2:11). Mehr
Zum "Warmlaufen" gegen die schwarz-gelbe Wende in der Atompolitik kamen 1.500 Teilnehmer. Mit der Kurz-Demo nach Feierabend probten Umweltgruppen eine neue Protestform. Mehr
Mehr als 1000 Atomkraftgegner haben am Montag während der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen für ein Ende der Atomenergie demonstriert. Sie skandierten vor der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen «Hop, hop, hop, Atomkraft stopp». Mehr
Mit Aktionen und Argumenten wollen AKW-Gegner während der Koalitionsverhandlungen Druck machen. 40.000 Unterschriften binnen dreier Tage haben sie gesammelt. Mehr
Gegen die neue Regierung formiert sich Widerstand, bevor sie im Amt ist: Die Sozialpolitik und die mögliche Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken drohen zu handfesten gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zu werden. Mehr
Schwarz-Gelb kommt ans Ruder, die Atomlobby wittert Morgenluft Mehr
AKW-Gegner machen nach schwarz-gelben Wahlsieg mobil Mehr
AKW-Gegner wollen trotz neuer Koalition für Atomausstieg kämpfen. Mehr
Rund 150 Aktivisten des Kampagnennetzwerks Campact sowie Mitglieder von münsterschen UmweltÂgruppen demonstrierten am Samstagnachmittag in der Innenstadt. Sie wollten damit die Politiker auffordern, am geplanten Atomausstieg festzuhalten. In der sowieso schon überfüllten CIty führte das zum Verkehrskollaps. Mehr
MÜNCHEN - Kernkraftgegner haben in der Münchner Innenstadt für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.Mehr
Atomkraftgegner haben am Dienstag in Bremen bei einer Rede von FDP-Chef Guido Westerwelle mit einer sogenannten Flashmob-Aktion gegen Atomkraft protestiert. Mehr
Gegen Atomkraft haben heute in der Stuttgarter Innenstadt rund 200 Menschen demonstriert. Mit einem simulierten Castor-Transport zogen die Demonstranten zum Stuttgarter Schlossplatz. Der Protest richtete sich gegen den von der Bundesregierung vorgesehenen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke (Beitrag im Video zu sehen ab 06:10 bis 06:50). Mehr
Wir haben uns auf dem Marktplatz angesehen, wie der Parteivorsitzende bei den Bremern ankommt. Und haben festgestellt, dass nicht nur seine Freunde gekommen waren. Mehr
Frankfurt. Mit einer täuschend echten Castor-Attrappe auf einem 40-Tonnen-Tieflader haben Atomkraftgegner am Samstag in Frankfurt für den Ausstieg aus der Kernenergie demonstriert. Rund 350 Aktivisten in Strahlenschutzanzügen und mit Geigerzählern suchten zwischen Weckmarkt und Hauptwache symbolisch nach Endlagerstätten für radioaktive Abfälle. Den Höhepunkt der provokanten Aktion bildete eine fiktive Probebohrung an der Hauptwache. Initiiert wurde die Aktion vom Kampagnennetzwerkes Campact sowie von Greenpeace, BUND, Attac und dem Frankfurter Arbeitskreis gegen Atomanlagen.Mehr
Mit der Attrappe eines Castor-Behälters und einer fiktiven Atommüllendlagersuche samt Probebohrung haben Aktivisten der Initiative Campact in der Innenstadt für Aufsehen gesorgt. Die Aktion war Teil einer Tour durch zwölf deutsche Großstädte, mit der Campact und eine Reihe von Umweltverbänden kurz vor der Bundestagswahl Druck auf die Parteien ausüben wollen, am Atomausstieg festzuhalten. Mehr
Rund 300 Umweltaktivisten haben am Samstag in Frankfurt kurz vor der Bundestagswahl am 27. September gegen die Pläne von CDU/CSU und FDP demonstriert, den Atomausstieg wieder rückgängig zu machen.Mehr
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Rund 300 Umweltaktivisten haben am Samstag in Frankfurt kurz vor der Bundestagswahl gegen die Pläne von CDU/CSU und FDP demonstriert, den Atomausstieg wieder rückgängig zu machen.Mehr
In Frankfurt haben rund 300 Kernkraftgegner für den Atomausstieg demonstriert. Hierzu untersuchten sie die Innentadt nach passenden Endlagerstätten für radioaktiven Müll - inklusive Probebohrung an der Hauptwache. Mehr
Auf der Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager zieht derzeit eine Castor-Attrappe durch deutsche Städte. Auf dem Neumarkt inszenierten Aktivisten zahlreicher Umweltorganisationen eine spektakuläre „Probebohrung“. Mehr
Satirische Probebohrung am Neumarkt in Köln. Atomkraftgegner suchen nach einem Endlager für radioaktive Abfälle. Mit einem großen "Castor-Transport" ziehen Sie durch die Innenstadt - in Wirklichkeit natürlich ohne strahlende Fracht. Mehr
Dabei sorgte ihre Demo der etwas anderen Art für viel Aufsehen. Wo ist das Atommüll-Endlager? Noch nicht einmal ein Dixieklo war heute Mittag vor den Demonstranten sicher. Ausgestattet mit ihren großen Lupen und Geigerzählern durchleuchteten sie heute jeden Winkel der Stadt nach einem Atommüll-Endlager und verborgenem Atommüll. Mehr
Berlin. Nach der größten Anti-Atomdemonstration seit über 20 Jahren haben Umweltverbände und Kernkraftgegner weitere Protestaktionen angekündigt. Mehr
Berlin. Mehr als 50.000 Menschen und mehr als 350 Traktoren beteiligen am Samstag am Höhepunkt der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration in Berlin. Die Teilnehmer erteilen der weiteren Nutzung der Atomenergie mit mehreren Aktionen in den vergangenen Tagen eine klare Absage. Mehr
Die S-Bahnen sind voll. Die Berliner fahren zum Hauptbahnhof. Auf dem Vorplatz drängt es sich, nur langsam kommt man vorwärts. Heute demonstrieren zehntausende gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Noch weiß niemand, dass am Ende der Demo verkündet wird, dass 50.000 Menschen dabei sind. Mehr
Mit einer Castor-Attrappe samt 40-Tonnen-Lastwagen, Sirenen, Schutzanzügen und Geigerzählern hat das Kampagnennetzwerk Campact am Donnerstag in Leipzig symbolisch nach einer Endlagerstätte für radioaktiven Müll gesucht. Mehr
„Ist Leipzig als Atommüll-Endlager geeignet?" Fotostrecke
„Ist Leipzig als Atommüll-Endlager geeignet?" - Bilderserie
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Ein Castor-Transport in Leipzig? Sirenen, Strahlenschutzanzüge, Geigerzähler und rhythmisches Getrommel sorgten am heutigen Nachmittag in der Südvorstadt bis hin zum Marktplatz vor dem Alten Rathaus für staunende Gesichter, fluchende Autofahrer und Staus. Mehr
Als Stadtbewohner hat man es zwar nicht so angenehm ruhig wie etwa im schönen Wendland. Dafür hat man vieles quasi um die Ecke: den Supermarkt, den Frisör, den Kindergarten, – o.k., keinen Parkplatz, dafür aber eine Bushaltestelle – und zu Füßen: das Endlager für den radioaktiven Müll des selbst genutzten Atomstroms. Wie praktisch! Mehr
Rund 150 Atomkraftgegner zogen vom Klagesmarkt über den Hauptbahnhof zum Opernplatz, um in Wahlkampfzeiten auf die Probleme der Endlagerung des Atommülls aufmerksam zu machen.
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Bremen. Eignet sich Bremen als Atommüll-Endlager? Mit dieser provokanten Frage und einer Castor-Attrappe in Originalgröße auf einem 40-Tonnen-Lkw rollen heute Umweltaktivisten durch die Bremer Innenstadt. Organisiert wird die Protestaktion vom Kampagnen-Netzwerk Campact und verschiedenen Bremer Umweltgruppen. Mehr
ANTI-ATOM-PROTEST Demo mit 200 Teilnehmern: Erfolglose "Probebohrung" auf dem Marktplatz. Rund 200 teilweise in weiße Schutzanzüge gekleidete DemonstrantInnen zogen gestern mit einem eindrucksvollen Atom-Transporter durch Bremen. Ziel der Aktion: Die Suche nach einem geeigneten Endlager-Platz. Den Höhepunkt der Aktion bildete eine Probebohrung auf dem Marktplatz - mit anschließender Diskussion. Mehr
Mehrere Umweltschutzorganisationen demonstrieren am Nachmittag in Bremen gegen Atomkraft. Dabei geht es vor allem um zukünftige Lagerstätten für Atommüll. Bremen ist das dritte Tourziel der bundesweiten Kampagne. Mehr
Endzeitstimmung in der Hamburger Innenstadt: Menschen in weißen Schutzanzügen marschieren durch die Straßen. Sie tragen Mundschutz und manche sogar Gasmasken. Einige rollen leuchtend gelbe Atommüllfässer vor sich her, andere halten Geigerzähler in den Händen. Und hinter ihnen fährt langsam und bedrohlich ein sirenen-heulender Lastwagen mit vermeintlich radioaktiver Fracht: Mit einem fingierten Castor-Transport hat das Kampagnenetzwerk "Campact" gestern die City in eine Theaterbühne verwandelt. Eine Bühne mit lautstarker, politischer Dramaturgie. Mehr
Gespräch mit Kerstin Schnatz (campact!) über Atommüll-Endlagersuche in Berlin, das AKW Krümmel und die Verantwortung der Stromkonzerne Mehr
Ein Bündnis von Umweltverbänden will am Freitag in Berlin für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstrieren. Mehr
Mit einer spektakulären Aktion will das Kampagnennetzwerk Campact heute in Berlin für das Festhalten am Atomausstieg demonstrieren. Mit einer Castor-Attrappe samt 40-Tonnen-Lastwagen, Sirenen, Schutzanzügen und Geigerzählern soll in der Innenstadt nach geeigneten Endlagerstätten für radioaktiven Müll gesucht werden, wie die Kampagne ankündigte. Mehr
So etwas hat es noch nicht gegeben: In zahlreichen deutschen Großstädten soll in den nächsten Wochen Atommüll abgeladen werden. Sirenen, Strahlenschutzanzüge und Geigerzähler werden dann das Bild in deutschen Fußgängerzonen bestimmen. Mit der provokanten Aktion wollen Kernkraftgegner auf eine ungelöste Frage aufmerksam machen: Wohin mit dem Strahlenmüll? Mehr
Das Deutsche Atomforum wird 50 Jahre alt. Auch seine Gegner gratulieren. Umweltminister Gabriel etwa setzte eine Zeitungsannonce auf: "Bitte geh’ in den Vorruhestand." Das Forum findet das "hysterisch". Mehr
Berlin (dpa) - Umweltministerium, Grüne und Umweltverbände haben das Deutsche Atomforum, den Interessenverband der Atomwirtschaft, zum 50-jährigen Bestehen mit ungewöhnlich heftigen Attacken überzogen. Mehr
Während das Atomforum Geburtstag feiert, mobilisieren die Atom-Gegner zur Wahl. Auch Umweltminister Siegmar Gabriel polterte ordentlich gegen die Atomlobbyisten. Mehr
Heftige Kritik auf der Jahreshauptversammlung des Stromkonzerns RWE: Neben dem hohen CO2-Ausstoß des Konzerns sorgten vor allem die riskanten AKW-Pläne im bulgarischen Belene für Proteste. Mehr
Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände wollen vor der Bundestagswahl mit einem Trecker-Konvoi nach Berlin für den Atomausstieg und gegen ein Endlager im Salzstock Gorleben demonstrieren. Der Anti-Atom-Treck soll am 30. August in Gorleben starten, wie die Initiatoren am Montag in Hannover sagten. Mehr
Katastrophale Unfälle, hochgiftiger Müll, keine Lösung für die Endlagerung – und billig ist sie auch nicht: Zu viele Argumente sprechen gegen die Nutzung der Atomkraft. Mehr
Cooler Club und junge Kronzeugen für Atomkraft: Im Bemühen um ein neues Image überlässt das Deutsche Atomforum nicht viel dem Zufall. Mehr
Am frühen Morgen steht ein einsamer Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma vor der RWE-Zentrale in Essen und wartet. Als kurz vor acht die ersten Campact-Aktiven eintreffen, verweist er sie noch vom Vorplatz des gläsernen Hochhauses auf den Gehweg – nur dort sei die heutige Aktion angemeldet. Aber es kommen immer mehr Leute hinzu und so gibt er seinen Standpunkt schnell auf: Bald tummeln sich über 120 Menschen zwischen Straße und Zufahrt, halten Schilder und Transparente hoch und bauen ein Trampolin auf. Mehr
Mit einer bundesweiten Kampagne machen Umweltschützer Druck gegen den strammen Atomkurs des Essener Energiekonzerns RWE. Seit Dienstag protestieren Atomkraftgegner in 54 Städten gegen den Bau des umstrittenen bulgarischen Atomkraftwerks Belene. Die Aktion geht noch bis zum Sonntag. Mehr
Der Versorger RWE will nach dem Kauf des niederländischen Konkurrenten Essent in Atomkraftwerke in dem Nachbarland investieren. Dabei setzt der Energieversorger allerdings auf den Konsens mit der Bundesregierung. Mehr
Um 18.30 Uhr ist die Kette komplett: Dicht gedrängt stehen die DemonstrantInnen um das Maritim-Hotel in Berlin-Mitte, in dem das Deutsche Atomforum am Mittwochabend seine Wintertagung beginnt.
500 wären mindestens nötig gewesen, um den Häuserblock komplett zu umrunden. Dreimal so viele sind erschienen. Entsprechend gut ist die Stimmung. "Es ist großartig, dass so viele gekommen sind", sagt Christoph Bautz, der für das Online-Netzwerk Campact zu den Organisatoren der Demo gehört. "Es gibt keine Renaissance der Atomkraft, sondern des Widerstands." Mehr
Jahrelang ging es beschaulich zu, wenn das Deutsche Atomforum zu seiner Wintertagung nach Berlin lud. Man traf sich jeden Februar im Hotel Maritim, aß gut, traf Geschäftspartner, fühlte sich ungestört im Kreis einiger hundert Mitstreiter - und war sich einig: die Atomkraft, hier auf den wohlklingenderen Namen Kernenergie hörend, ein Segen für die Menschheit!
In der Hochzeit des AKW-Nee-Proteste schaltete man hier auf Konfrontation. Doch dann, unter Rot-Grün, wurde es kleinlaut auf den Podien des zweitägigen Forums der Atomlobby. Auch die Proteste vor dem Tagungsort waren angesichts des besiegelten Atom-Ausstiegs fast verstummt. Mehr
Unter dem Motto "Eure Lügen bleiben im Gebäude" protestierten am Mittwochabend nach Polizeiangaben rund 1.200 Menschen gegen die Nutzung von Atomkraft. Die Demonstranten zogen dabei von der Vattenfall-Zentrale an der Zinnowitzer Straße zum Hotel der Wintertagung des Deutschen Atomforums in der Friedrichstraße. Höhepunkt des Protestes war die symbolische Umzingelung dieses Hotels mit einer Menschenkette. Mehr
Die CDU will nach der Bundestagswahl den gesetzlich festgelegten Atomausstieg rückgängig machen. "Sollten wir die Bundestagswahl gewinnen, werden wir versuchen, die Laufzeiten der vorhandenen Kernkraftwerke zu verlängern", sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla im ZDF. Hierfür infrage kämen aber nur "sichere Kraftwerke". Pofalla unterstützte damit Positionen des Deutschen Atomforums, das seine zweitägige Wintertagung in Berlin begann. Dort demonstrierten mehr als 1000 Atomkraftgegner vor allem wegen hoher Sicherheitsrisiken der verbliebenen 17 Atommeiler. Der Protestzug durch die Stadt verlief nach Polizeiangaben friedlich. Mehr
Mindestens 500 Menschen wollte das Bündnis aus Online-Netzwerk Campact, der Kampagne ausgestrahlt und Initative Nixatom mobilisieren, um das deutsche Atomforum mit einer Menschenkette zu umzingeln. Mission erfüllt: Mehr als 1.500 Demonstranten kamen, um dem "strahlenden Geschäft" der Atomlobby die Renaissance der Antiatombewegung entgegenzusetzen. Mehr
Umweltverbände wie BUND und Deutsche Umwelthilfe halten die Atomenergie nun mal für eine Steinzeittechnologie und das Atomforum ist nun mal die größte Lobbyorganisation der deutschen Atomwirtschaft. Und deswegen soll das Maritim Hotel in Berlin Mitte, wo das Atomforum stattfindet, morgen mit einer Lichterkette eingekreist werden. Die Organisatoren erwarten einige Hundert Teilnehmer. Sie werden protestieren gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Die CDU will ja bestehende Atomkraftwerke länger laufen lassen, als derzeit im Atomausstieg vereinbart. Das sei falsch, sagte Rainer Baacke, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe: Mehr
Auch eine Konferenz im Winter kann die Gemüter erhitzen - zumindest wenn es um Atomkraft geht. Für Mittwoch lädt die deutsche Atomwirtschaft nach Berlin. Atomkraftgegner haben bereits Proteste angekündigt. Sie wollen den Tagungsort mit einer Menschenkette "umzingeln". Mehr
Wenn es beim Atomausstieg bleibt, wird Deutschland im Jahr 2020 ohne Kernenergie auskommen müssen. Alles kein Problem, rechnet eine neue Studie des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) vor. Sogar die Preise für den Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasser sollen sinken.
Knapp 640 Milliarden Kilowattstunden Strom haben die Deutschen 2007 verbraucht. Zum Essen kochen, Haare föhnen und Fernsehen. Diese gigantische Menge würde ausreichen, um für jeden Menschen auf der Welt ein Jahr lang einen modernen Kühlschrank zu betreiben. Und sie entspricht der Energie von mehr als einer Milliarde Tankfüllungen eines VW Golf. Mehr
Essen. Der Energieriese RWE bekommt politischen Gegenwind: "Wir wollen den Atomkurs von RWE im Ausland nicht hinnehmen", sagt Norbert Römer, Fraktionsvize der nordrhein-westfälischen SPD der Frankfurter Rundschau. Mehr
Im Atomkraftwerk Biblis B besteht nach FR-Informationen seit 10. Januar ein Leck zwischen erstem und zweitem Kühlkreislauf, durch das radioaktive Flüssigkeit dringt. Das Leck war bis Freitag nicht geschlossen. Reparaturarbeiten waren nicht im Gange. Mehr
Campact organisiert Unterschriftensammlungen im Netz. In diesem Jahr soll für den Atomausstieg Druck gemacht werden. Teil 6 der taz-Serie zur Anti-Atomkraft-Bewegung. Mehr
RWE fühlt sich nicht zuständig. Die bulgarischen Atomkraftgegner Petko Kovatchev und Albena Simenova haben in der vergangenen Woche Morddrohungen wegen ihres Engagements gegen das geplante AKW Belene erhalten. Beide wurden gewarnt, dass ihr Leben in Gefahr sei, wenn sie ihr Engagement gegen Belene fortsetzen. Mehr
Der Bau von erdbebengefährdeten Atomkraftwerken in Osteuropa sorgt beim Essener Energieriesen RWE für Streit. Der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Fischer will RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann ausbremsen - und durchsetzen, dass die RWE-Unternehmensplanung künftig von dem Kontrollgremium abgesegnet werden muss. Darunter würden auch milliardenschwere Kraftwerksinvestitionen fallen. Dazu soll der Aufsichtsrat bei einer Sitzung am heutigen Donnerstag eine Änderung seiner Geschäftsordnung beschließen. Mehr
Die Machtverhältnisse beim ohnehin von Grabenkämpfen zwischen Vorstandschef Jürgen Großmann und Teilen des Aufsichtsrates geprägten Energiekonzern RWE werden noch komplizierter. Einflussreiche Aufsichtsräte wollen am kommenden Donnerstag bei einer regulären Sitzung eine Änderung der Geschäftsordnung durchsetzen, welche Großmanns Befugnisse beschneiden soll. Die geplante Klausel ist aber so pauschal, dass innerhalb des Gremiums schon gestritten wird, wie weitreichend die Neuregelung letztlich ist. Damit zeichnen sich bereits Konflikte bei konkreten Entscheidungen ab. Mehr
Wir sind wieder da, wir sind zurück, Renaissance der Anti-Atomkraftbewegung - unter dem Eindruck der erfolgreichen Massenprotesten gegen den Castortransport bejubelten die Organisatoren ein Comeback des Widerstandes. Rund um Gorleben demonstrierten 16.000 Menschen und damit so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr gegen Atomkraft, tausende beteiligten sich an Blockaden, der Atommüllzug brauchte für den Weg ins Zwischenlager länger als jemals zuvor. Mehr
Einen Tag später als geplant kam der elfte Castor-Transport im Zwischenlager Gorleben an. AKW-Gegner und Ordnungskräfte haben nun ihre Bilanz der letzten Tage gezogen. Nach früheren Transporten sei bei vielen oft ein Gefühl der Niedergeschlagenheit zurückgeblieben, "doch diesmal ist das ganz anders", sagte die Vorsitzende der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Kerstin Rudek, gestern früh. Eine Stunde zuvor hatten die elf Atommüllbehälter um 0.19 Uhr nach 79 Stunden Fahrt durch Frankreich und Deutschland das Zwischenlager erreicht. Mehr
Die AKW-Gegner aus dem Wendland haben dem elften Castor-Transport zum Zwischenlager Gorleben bis Montagabend mit immer neuen Blockadeaktionen den Weg versperrt. Nach den Planungen der Polizei sollten die elf Atommüllbehälter mit hochradioaktivem Müll aus Frankreich Montagfrüh im Zwischenlager eintreffen. Tatsächlich hatte am späten Nachmittag der Straßentransport von Dannenberg nach Gorleben nicht einmal begonnen. Mehr
Etappensieg für die Atomkraftgegner: Der Castor-Transport aus Frankreich hat noch immer nicht das Zwischenlager Gorleben erreicht. Mit mehr als 14-stündiger Verspätung traf der Atommüll-Zug bislang lediglich in der Umladestation Dannenberg ein. Zudem steht der Polizei das problematischste Stück der Strecke noch bevor.Mehr
In Dannenberg werden die Atommüllbehälter derzeit auf Speziallastwagen verladen. Den Weg nach Gorleben muss die Polizei allerdings erst räumen - denn Hunderte Demonstranten sperren die Zufahrt zum Zwischenlager.Mehr
Am Freitagabend verlässt der elfte Atommüll-Transport die WAA La Hague in Richtung Gorleben. Im Wendland wird mit breiterem Protest gerechnet als im letzten Jahr - dank "Asse" und Laufzeitendebatte.Mehr
Der RWE-Aufsichtsrat lässt Vorstandschef Jürgen Großmann beim umstrittenen Bauprojekt für ein bulgarisches Kraftwerk vorerst gewähren. Erst wenn alle offenen Fragen geklärt sind, wird RWE endgültig über das von Umweltschützern als riskant eingestufte Projekt entscheiden.Mehr
In zwei Wochen soll Atommüll von Frankreich in das Zwischenlager Gorleben transportiert werden. Die Polizei verhängt wieder einmal ein Demonstrationsverbot entlang der Bahnstrecke. Die Atomkraftgegner laufen sich aber trotzdem schon mal warm...
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Der Chef des Essener Stromkonzerns RWE, Jürgen Großmann, plant gegen Widerstand im eigenen Aufsichtsrat eine Beteiligung am bulgarischen Atomkraftwerk Belene. Nach Informationen der WELT soll ein entsprechender Beschluss bereits Anfang November im Rahmen einer Sondersitzung des Aufsichtsgremiums durchgesetzt werden.
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Es ist ein Zwischenfall jener Art, wie es sie in der hochsensiblen Atomindustrie gar nicht geben darf: Zwei Brennstäbe haben sich verklemmt. Beim Entladen. Es geschah am 8. September um 10.30 Uhr im Atomkraftwerk Tricastin in Südfrankreich. Seither stecken die rund 700 Kilogramm schweren und mehr als vier Meter langen Brennelemente auf drei Viertel ihrer ursprünglichen Höhe fest. Die "Produktionseinheit Nummer zwei" - einer von vier Reaktoren im AKW Tricastin - steht still. Und der Betreiber, der französische Stromkonzern EDF, hat knapp sechs Wochen danach immer noch keinen Termin genannt, zu dem die Brennstäbe unter sicheren Bedingungen herausgeholt werden sollen. Mehr
Auch nach dem Scheitern ihres Antrags, im niedersächsischen Landtag einen Untersuchungsausschuss zu Pannen im Atommülllager Asse einzurichten, wollen die Grünen nicht lockerlassen: Sie beabsichtigen nun, einen Untersuchungsausschuss im Bundestag einzurichten.
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Bei einem Atomausstieg und dem Verzicht auf neue Kohlekraftwerke wird es nach einer Greenpeace-Studie nicht zu einer preistreibenden Stromlücke in Deutschland kommen.
Die Versorgung mit Strom sei durch verstärkte Energie-Einsparungen sowie den Ausbau erneuerbarer Energien gewährleistet, sagte Greenpeace-Experte Roland Hipp am Mittwoch bei Vorstellung der EUtech-Studie in Berlin. Gegenteilige Behauptungen der Energiekonzerne, der CDU/CSU sowie der staatlich kontrollierten Deutschen Energie-Agentur dena seien «gezielt gestreute Märchen» und Wahlkampfpropaganda. Mehr
Der Streit um die Kernenergie hat eine neue Dimension erreicht: Es geht nicht mehr nur um Pro und Kontra. Unter Hochdruck tüfteln Politiker und Energieversorger an Plänen für längere Laufzeiten. Die Kunden sollen geködert werden - mit reduzierten Strompreisen. Mehr
Der Bundeswirtschaftsminister wirbt für Kohle und Kernkraft und begründet das mit einer neuen Studie. Dabei rechtfertigt das Papier seine Forderungen nicht. Mehr
Im Bundeswirtschaftsministerium laufen konkrete Vorbereitungen für längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Umweltminister Sigmar Gabriel verweist auf den Koalitionsvertrag. Mehr
Warum der frühere Anhänger der Atomenergie heute ein vehementer Verfechter regenerierbarer Energien ist und an ein „grünes“ Amerika glaubt.
Als Junge-Union-Kreisvorsitzender in Karlsruhe und CDU-Kandidat bei Landtagswahlen war ich in den 60er-Jahren und später ein Befürworter der Atomenergie. Ich glaubte jenen Fachleuten, die uns erzählten: Atomenergie ist sicher! Allenfalls alle 10000 Jahre könne etwas passieren! Mehr
Wie ist das wirklich mit der Renaissance der Atomkraft? In Deutschland liefern die Windanlagen inzwischen mehr Strom als die Akw. Ist das eine Ausnahme? Mehr
Die EU-Kommission hat heute gemäß Artikel 41 und 44 Euratom-Vertrag ihre Stellungnahme zum Projekt des slowakischen Energieversorgers SE für die Fertigstellung der Reaktorblöcke 3 und 4 des Atomkraftwerks Mochovce in der slowakischen Republik abgegeben. In einer Aussendung macht die Kommission zwar deutlich, dass ihr die Sicherheitsmängel der WWER 440/213 Reaktoren sehr wohl bekannt sind, trotzdem stellt sie sich nicht gegen die Risiko-Reaktoren. Mehr
Die scharfe Frontstellung zwischen Union und SPD in der Atomfrage scheint sich aufzuweichen. Nachdem der ehemalige SPD-Vordenker Erhard Eppler laut darüber nachgedacht hat, Atomkraftwerke länger laufen zu lassen, wenn im Grundgesetz der Ausstieg aus der Atomtechnologie festgeschrieben wird, beginnt in der Union die Suche nach einem möglichen Kompromiss. Mehr
Atomunfall in Südfrankreich: Aus einer Anlage bei Avignon sind Tausende Liter einer Uran-Flüssigkeit ausgetreten. Sie gelangte bei Reinigungsarbeiten in die Kanalisation. Die staatliche Aufsicht sieht kein großes Risiko - doch Anwohner dürfen kein Wasser mehr entnehmen, Fischen wurde verboten. Mehr
Die Union will mit ihrer Forderung nach längeren Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke Wählerstimmen gewinnen. Mit Preisvorteilen sollen die Bürger geködert werden, Sicherheitsaspekte spielen keine Rolle - dabei gibt es aktuell eine Panne in einem Endlager. Mehr
Der im vergangenen Jahr von der Schweizer Regierung gebilligte Ersatz von drei der fünf Kernkraftwerke des Landes nimmt Gestalt an. Am Dienstag reichte der größte Schweizer Energiekonzern Atel ein Bauantrag für den Ersatz eines alten Kernkraftwerks ein. Die Atel Holding AG will das neue Kraftwerk im Kanton Solothurn zwischen Olten und Aarau nahe der deutschen Grenze bauen. Über die Genehmigung des Baus müssen in letzter Instanz die Schweizer in einer Volksabstimmung entscheiden. Mehr
Im Planen sind die Europäer Weltmeister. An insgesamt 40 Standorten erwägen sie derzeit den Neubau von Kernkraftwerken. An 14 von diesen Orten sind die Planungen schon konkreter, manchmal wurden sogar schon Bauanträge gestellt. Und mit dem neuen Projekt im Solothurn haben die Schweizer Nummer 15 hinzugefügt. Hier wird ernsthaft nachgedacht. Mehr
Am gestrigen Donnerstag reichten Greenpeace und die slowakische Organisation Za Matku Zem gemeinsam mit 116 anderen Organisationen und Individuen Klage wegen der fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung für das Atomkraftwerk Mohovce 3 und 4 ein. „Mochovce 3 und 4 ist eines der gefährlichsten AKW, die derzeit in der EU geplant werden," warnt Jan Haverkamp von Greenpeace. Das Kraftwerk ist eine alte Sowjetplanung aus den Siebziger Jahren und die Baugenehmigung für Mochovce stammt aus dem Jahr 1986. Umweltorganisationen kritisieren vor allem das Fehlen eines Sicherheitsbehälters für Mochovce. „Moderne Reaktoren werden inzwischen mit einem doppelwandigen Sicherheitsbehälter gebaut," erklärt Haverkamp. Mehr
Nach Behördenangaben besteht nach dem Störfall im slowenischen Kernkraftwerk Krsko keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Reaktor steht allerdings schon länger in der Kritik: Umweltschützer empört vor allem der Standort des AKWs in einem potenziellen Erdbebengebiet. Auch in Kroatien ist die Sorge groß. Mehr
Der Störfall im Atomkraftwerk Krsko wurde offenbar von einem defekten Ventil ausgelöst. Die Nachricht hatte zunächst europaweit Besorgnis ausgelöst, Politiker geben inzwischen Entwarnung. Mehr
Im Kühlsystem des slowenischen Atomkraftwerks Krsko ist Kühlflüssigkeit ausgetreten. Die EU-Kommission löste daraufhin Alarm in der gesamten Europäischen Union aus. Mehr
Greenpeace Deutschland, urgewald und die österreichische Anti-Atomszene zeigen sich besorgt über die positive Entscheidung der EU für das AKW Belene (Bulgarien). Am Freitag hat die Europäische Kommission eine positive Stellungnahme zum umstrittenen Atomkraftwerk Belene in Bulgarien veröffentlicht. Umweltorganisationen in ganz Europa kritisieren, dass die Kommission entscheidende Sicherheitsbedenken ausgeblendet hat und damit grünes Licht für den Bau eines der gefährlichsten in Osteuropa geplanten AKW-Projekte gegeben hat Mehr
In Bulgarien soll ein AKW in einem erdbebengefährdetem Gebiet gebaut werden. Hinter dem ausführenden Konsortium steckt der russische Erdgas-Monopolist Gazprom. Mehr
Bulgariens Pläne für den Ausbau seiner Nuklearindustrie machen der Europäischen Union Kopfzerbrechen - die Technik kommt aus Russland, das Geld womöglich aus der Europäischen Union. Mehr
Das seit einem Vierteljahrhundert umstrittene bulgarische Atomkraftwerk Belene wird nach dem EU-Eintritt Bulgariens jetzt womöglich doch weitergebaut. Umweltschützer fürchten, dass EU-Energie-Kommissar Andris Piebalgs bereits Anfang Dezember mit einer positiven Stellungnahme die Weichen stellen wird für den Bau zweier neuer Reaktoren in der erdbebengefährdeten Region. Mehr
Die Zahl der Atomreaktoren wird laut einer Studie in den nächsten Jahren weiter zurückgehen - aller Wiederauferstehungs-Rhetorik zum Trotz. Mehr
Die Atomdebatte, die in den achtziger Jahren unser Land in Bewegung brachte, hat wieder Konjunktur. Sie droht zum großen Streitpunkt der schwarz-roten Koalition zu werden. Um eine Klimakatastrophe abzuwenden und die hohe Energieabhängigkeit zu verringern, müsste das kleinere Übel "Atomkraft" in Kauf genommen werden, so das Credo von Wirtschaft, Union und FDP. Deshalb brauche unser Land den Ausstieg aus dem Atomausstieg.
Ausgerechnet die Ökologie soll der Rettungsanker für die angeschlagene Branche sein. Die Atomindustrie, die in den vergangenen Jahrzehnten die Umweltschützer stets als Hauptgegner ausgemacht hat, will die nicht mehr zu leugnenden Klimagefahren für einen Neuanfang nutzen. Sie verheißen Milliardengeschäfte, erst durch längere Laufzeiten abgeschriebener Atomkraftwerke und dann - so die Hoffnung - durch einen neuen Atomfrühling. Mehr
Erneuerbare Energien decken 50 Prozent des weltweiten Energiebedarfs, der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids sinkt um 50 Prozent, Atomkraft und Braunkohlekraftwerke sind Geschichte. All das ist möglich bis 2050, wenn man dem Szenario "Energy (R)evolution" glaubt, das gestern von Greenpeace und dem europäischen Erneuerbaren-Energien-Industrieverband (Erec) vorgestellt wurde. "Es ist nur eine Frage des politischen Willens - technische und ökonomische Barrieren gibt es nicht", sagte Erec-Politikdirektor Oliver Schäfer. Mehr
Die Rufe nach der Atomkraft werden lauter, die negativen Aspekte leichtsinnig verdrängt. So rudert auch der Spiegel in die Atom Zukunft: Die Abhängigkeit von Energieimporten wächst, die Klimakatastrophe droht. Deutschland steht vor einer schmerzhaften Wahl: Den Atomausstieg kippen oder gleich doppelt zahlen - für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Ersatz der Kernreaktoren. Mehr
Der Energiekonzern EnBW beantragt eine längere Laufzeit für eines seiner vier Atomkraftwerke und treibt damit die große Koalition erneut in einen Konflikt über die Kernenergie. Nach Informationen des Tagesspiegels möchte Vorstandschef Utz Claassen erreichen, dass Neckarwestheim I rund acht Jahre länger in Betrieb bleibt. Eigentlich müsste das Kraftwerk auf Basis der vereinbarten Reststrommengen 2008 oder 2009, im Jahr der nächsten Bundestagswahl, vom Netz. Im Gegenzug soll Neckarwestheim II – das jüngste deutsche Atomkraftwerk, das eigentlich erst im Jahr 2021 als letztes an der Reihe wäre – deutlich früher als geplant abgeschaltet werden. Mehr
Im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark sind zwei von drei Reaktoren wieder stillgelegt worden. Damit ist die Pannenserie in schwedischen Kernkraftwerken in diesem Jahr ungewöhnlich hoch. In Forsmark nördlich der Hauptstadt Stockholm hatte sich bereits im Juli ein schwerer Störfall ereignet. Der jüngste Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag. Im von Vattenfall betriebenen Akw Forsmark musste Reaktor Nummer eins abgeschaltet werden, nachdem es zu einem Kurzschluss kam. Es habe sich um einen Ventilfehler gehandelt, der die Reaktorleistung herabsenkte, sagte ein Kraftwerkssprecher am Montag. Sicherheitsprobleme hätte es dennoch zu keinem Zeitpunkt gegeben. Frühestens an diesem Dienstag soll der Reaktor wieder ans Netz. Mehr
Der CDU-Kreisvorstand der Bergsträßer CDU wirbt für einen ideologiefreien Umgang mit dem Thema Kernkraft. So kämen die klima- und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen des Atomausstiegs regelmäßig zu kurz. Als CO2-freier Energieträger leiste die Kernenergie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und garantiere überdies Netzstabilität und Versorgungssicherheit. Zudem sichere die Kernkraft - gerade auch am Standort Biblis - Wachstum und Beschäftigung. Diese Fakten müsse man stets im Blick haben, wolle man am Atomausstieg festhalten. "Auf absehbare Zeit sehen wir jedenfalls keinen gleichwertigen Ersatz für die Kernenergie", heißt es in dem CDU-Papier weiter. Mehr
Angesichts des politisch vereinbarten Atomausstiegs in der Bundesrepublik mit einem gestaffelten Abschalten der Meiler bis 2021 galt der Berufswunsch Kerntechniker zunächst als Auslaufmodell. Damals hat selbst die Industrie gewarnt: "Wir brauchen keine Absolventen mehr." Doch dies ist inzwischen Offenbar ein Irrtum. Denn mit dem geplanten Ausstieg ist auch ein gewaltiges Rückbauprogramm der strahlenden Stromfabriken verbunden, das höchste Fachkenntnisse erfordert. Wichtiger aber noch ist das Engagement der deutschen Nuklearindustrie bei diversen Auslandsprojekten. Grit Mayer, 24 und Maschinenbaustudentin im 5. Semester hält Kernkraft für eine Risikotechnologie aber dennoch für Beherrschbar. Sie möchte ein Atomkraftwerk bauen. Mehr
Europäische AKW-Gegner raufen sich bereits die Haare: Bulgarien lässt sich vom russischen Konzern Atomstroyexport ein neues Atomkraftwerk bauen. Mit diesem Vorhaben liegt Bulgarien voll im Atom-Trend. Eingekeilt zwischen hohen Energiekosten und dem Zwang, Schadstoffemissionen zu reduzieren, suchen immer mehr Regierungen ihr Heil im Ausbau der Atomkraft. Als Folge droht in Europa ein wahrer Bauboom bei AKW. Mehr
Anders als Kohle- und Gaskraftwerke stoßen Atomanlagen angeblich kein klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) aus. Nach dem weiter gültigen Atom-Ausstiegsbeschluss müssen in dieser Wahlperiode bis zu vier Atomkraftwerke vom Netz. Die Union und die Energiekonzerne wollen dies verhindern. Mehr
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel will als Alternative zum Salzstock Gorleben einem Zeitungsbericht zufolge zwei weitere Standorte auf ihre Tauglichkeit als Atommüll-Endlager untersuchen.
Die Standortvergleich solle 14 Jahre dauern und erst 2020 zu einer abschließenden Entscheidung führen, berichtete die Zeitung "Die Welt" am Sonntag vorab unter Berufung auf ein vertrauliches Strategiepapier des Bundesumweltministeriums. Welche Alternativstandorte geprüft werden sollen, lasse das Papier offen. Bezahlt werden solle die Suche nach Alternativstandorten hauptsächlich von den Energiekonzernen.